pg. 20.01.2013 Das Jahrestreffen des World Economic Forum ( WEF ) in Davos wird seit der Volksabstimmung vom 29.11.2009 auch mit Steuermittel der Gemeinde Davos mit jährlich wiederkehrenden Verpflichtungskrediten von CHF 900'000.- bis zum Jahr 2018 für WEF-Betriebskosten, WEF-Dienstleistungen und WEF-Sicherheitskosten nach Angaben der Finanzverwaltung der Gemeinde Davos, www.gemeindedavos.ch ( unter martin.raich@davos.gr.ch ) budgetiert, finanziert und bezahlt.


Die gesamten budgetierten Steuerausgaben für die WEF-Kosten werden zu 1/8 von der Gemeinde Davos, zu 2/8 vom Kanton Graubünden, zu 3/8 vom Bund der Schweizerischen Eidgenossenschaft und 2/8 vom World Economic Forum getragen.

Gemeinde, Bund und Kanton finanzieren 6/8 der bugdetierten WEF-Kosten mit öffentlichen Steuermitteln.

Das scheint offenbar Frau Michèle Mischler, von der Medienstelle des World Economic Forum (WEF) nach Aussagen in der lokalen DAVOSER ZEITUNG vom Freitag den 18.Januar 2013 nicht zu wissen oder zu ignorieren. Sonst würde die WEF-Medienstelle  nicht über die Lokalredaktion solche fragwürdigen und unverhältnismässigen Aussagen machen.

Wir sind in einem Land  wo nicht von einer Medienstelle wie dem World Economic Forum      ( WEF ) über die Presse, Sozial Media oder e-Diplomatie gesagt werden müsste was wir zu Tun oder zu Lassen haben.

Das Jahrestreffen des WEF in Davos wird mit 80% der schweizerischen Steuermittel mitfinanziert und zusätzlich die Einwohner und die Landschaft Davos vor, während und nach dem WEF-Jahrestreffen mit Lärm und Gestank belastet.

Das sollten die WEF-Verantwortlichen und die WEF-Organisation den WEF-Teilnehmern, der Presse und den Medien, der Sozial Media und  e-Diplomatie über ihre Medienstellen näher bringen und die Tatsachen, dass die Davoser Einwohner vor, während eines privaten Grossanlasses wie das World Economic Forum (WEF) in ihren Grundrechten und Grundfreiheiten mit dem kantonalen Polizeigesetz eingeschränkt werden, im Wissen das es im Widerspruch zur Bundesverfassung und der Kantonsverfassung  und der entsprechenden Gesetzgebung steht.

Es kann deshalb von allen Beteiligten, den WEF-Verantwortlichen, den WEF-Organisatoren,
den WEF-Teilnehmern und den zuständigen Behörden der Gemeinde, des Kantons und des Bundes zugemutet werden das sie sich auch mit den obigen Tatsachen beschäftigen und sich nicht nur  mit Themen über vergangene und gegenwärtige Fehlentscheidungen der Finanz- und Kapitalwirtschaft in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft befassen und in medialer Aufmachung im Sumpf der Presse, der Medien, Sozial Media und e-Diplomatie sonnen und viel Absichtserklärungen verbreiten als ob ihr Grossanlass konkreten Nutzen  für die realen Verhältnisse in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bringen würde.

Alle weltweiten Grossanlässe verschlingen hohe Steuerbeträge ohne konkreten Nutzen und tragbaren Ergebnisse für die Zivilbevölkerung.

Der ursprüngliche Geist von Davos ist offensichtlich im Zusammenhang mit dem Jahrestreffen des World Economic Forum (WEF) verloren gegangen und die Gesamtsicht des menschlichen Daseins in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ebenfalls.

Peter Gambon

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