pg.25.11.2011 Die Europäische Union EU der europäischen Staatengemeinschaft ist reformbedürftig. Das EU-Vertragswerk ist innerhalb der Mitgliedsländer zum Spielball nationaler und internationaler Interessen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft geworden.

Die EU-Kommission erfüllt die europäischen Verträge nicht immer wie es das gesetzliche Regelwerk es eindeutig zuweist.
Die EU-Kommission erfüllt ihre vertraglichen Aufgaben im Umfeld der heutigen Finanz- und Wirtschaftskrise zwischen den nationalen und internationalen Staatsinteressen der der Mitgliedsländer und der Gemeinschaftsinteressen der europäischen Union.
Die EU-Kommission besitzt oft nicht die volle Zustimmung aller 27 Mitgliedsländer in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Die einen wollen in allen Unionsangelegenheiten mitreden aber nicht mitmachen. Die anderen wollen mitreden und mitmachen und sehen es nicht gerne wenn Deutschland und Frankreich die Richtung der Reformen in Unionsangelegenheiten aller 27 Mitgliedsländer vorab besprechen. Sie fühlen sich bedrängt und dominiert und entwickeln Abwehrmechanismen die den Gemeinschaftsinteressen in der Europäischen Union EU nicht förderlich sind.

Im Vertrag von Lissabon steht das die Europäische Union nur dort tätig werden darf wo es die europäischen Verträge es eindeutig zuweisen. Es ist deshalb Sache aller 27 Mitgliedsländer ob sie Reformen in der Europäischen Union EU zulassen oder nicht.
Die Europäische Union EU kann nur mit umfassenden Reformen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nach ihrer Zweckbestimmung weiterentwickelt werden. Es droht ihr schwerer Schaden wenn die Mitgliedsländer mit ihrer Hausmacht ihre nationalen Staatsinteressen vor den Gesamtinteressen der Europäischen Union setzen.

Die heutigen Entscheidungsträger und die Verantwortlichen der Mitgliedsländer werden als Totengräber der Europäischen Union EU in die Geschichte eingehen wenn sie keine umfassenden Reformen beschliessen.
Die europäischen Entscheidungsträger und Verantwortlichen müssen sich von allen europäischen Einwohnern die Frage gefallen lassen ob sie den nationalen Interessen mit ihrer Hausmacht einen höheren Stellenwert geben als den Gemeinschaftsinteressen in der Europäischen Union EU.

Die gemeinsamen Unionsinteressen verlangen eine politische Reform als Staatenbund wie es die USA haben. Dazu gehört die gemeinsame Finanz-, Wirtschafts und Währungsunion mit einem gemeinsamen Euro-Währungsraum mit Einbindung der anderen Währungen in Europa und ein verbindliches und umfassendes gesetzliche Regelwerk für die Finanz- und Kapitalwirtschaft und die Rating-Agenturen damit die Staatshaushalte und die Volkswirtschaften der europäischen Staatengemeinschaft nicht von der Finanz-und Kapitalwirtschaft und den Rating-Agenturen bestimmt wird sondern von den Vorgaben der Europäischen Union im Euro-Währungsraum in Europa.Die Einwohner von Europa wollen sich nicht ihre Lebensgrundlagen von der heutigen Finanz- und Kapitalwirtschaft und den Rating-Agenturen zugrunde richten lassen.

Peter Gambon

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